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Tone Fink – Skizzen · Notizen 2010–2016 [Bände 1, 2, 3 & 4 im Schuber]

Tone Fink

ISBN: 978-3-99028-765-1
4 Bände im Schuber: jeweils 22 x 15 cm, [Bd. 1: 128] + [2: 120] + [3: 116] + [4: 108] S.: gesamt [472] S., Faks., überw. Abb.: vierf., Einzelbde im Hardcover, fadengeheftet, kartonierter Schuber
€ 60,00
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Kurzbeschreibung

Tone Fink ist ein Bild- und Sprachzauberer. Fragmente, Notizen, Skizzen, Zitate, Eigenes – nichts ist sicher, um nicht notiert und ergänzt, erwähnt, zerschnipselt und zum Finkschen Kosmos gestaltet zu werden. In diesen vier Bänden kann man den Fundus seiner Bilder, Skulpturen, Architekturen, Aktionen und Performances … finden.
75 Jahre und nicht genug!



Schuber umfasst folgende vier Einzelbände (allesamt auch jeweils seperat erhällich):

Tone Fink – Skizzen · Notizen 2010–2016, Bd. 1
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-780-4

Tone Fink – Skizzen · Notizen 2010–2016, Bd. 2
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-781-1

Tone Fink – Skizzen · Notizen 2010–2016, Bd. 3
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-782-8

Tone Fink – Skizzen · Notizen 2010–2016, Bd. 4
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-783-5



Rezensionen
Gregor Auenhammer: Illustre Logbuch-Letterfälle

„Zitatenblüten(lese)geschreibe“ in Form einer gebundenen (Nicht-Loseblatt-)Sammlung, bestehend aus illustrierten Textfragmenten sind es, die als vierblättriges Kleeblatt uns vor Augen gelegt wurden. Bis an den Rand – und weit darüber hinaus – angefüllt mit Weisheit, Sinn und Unsinn, Besinnlichem und Sinnlichkeit.

Als aufmerksamen Zeitgenossen kennt man Tone Fink seit langem. Als Provokateur und Verstörer. Nun präsentiert der 1944 in Vorarlberg geborene Künstler persönliche Notiz- und Skizzenbücher, konspirativ im Geiste mit Verleger Richard Pils.

Im Frontispiz der fein ziselierten Künstlerbücher stehen gleich zwei Zitate von Bob Dylan: „Everybody is right, but nothing is correct“ sowie „You don’t need a weatherman to know which way the wind blows“. Erratisches und Erhellendes präsentiert Fink; Richtiges, (vermeintlich) Falsches, Kluges sowie Idiotisches. Ärgerliches, Erotisches. Erkenntnisse und Stilblüten. Finks Zitatenschatz (und Schriftsatz) allein ist schon ein Gesamtkunstwerk. Opulent, oft verquer assoziiert er, wüst, wild, wunderbar subjektiv. Oft luzide. Entgegen den Usancen weder (chrono)logisch noch thematisch gegliedert. Letterfälle als Art Logbuch ohne festen Wohnsitz. Ironisierend Texte von Schiller, Luther, Kraus und vom Standard. Zwischen Schweigen und Wortgeklingel.

Verfechtern der Askese und der selbsternannten Style-Police einer unabänderlich-ultimativen Political Correctness richtet er übers Stammbuch aus: „Es ist besser zu wollen, was man nicht hat, als zu haben, was man nicht will …“

(Gregor Auenhammer, Rezension im Standard-Album vom 14. März 2020, S. A7)


trend: Tone-Fink-Gesamtkunst

[Fund der Woche: Vier Bände Kunst.] Tone Fink hat schon immer gewusst, wie er mit seiner Kunst unterhalten, verstören, provozieren und nachhaltig zum Denken anregen kann. Auch mit 76 sitzt dem gebürtigen Vorarlberger Künstler, der nicht nur bei seinen Wohnsitzen zwischen Fußach (Vbg.), Wien und dem burgenländischen Schattendorf ein breites Spektrum ausreizt, der Schalk im Nacken.

Wie sehr, dokumentiert der sehr feine Schuber mit vier Bänden persönlicher Notizen und Skizzen, erschienen in Richard Pils’ Bibliothek der Provinz. Fink mixt hier seine genialen Skizzen leichter Hand und frohen Herzens mit Zitaten von Bob Dylan – „Everybody is right, but nothing is correct“ –, zitiert Kraus wie Luther und hat auch keine Scheu vor noch so unsinnigen Assoziationen. Das macht Spaß, erfreut Auge wie Seele. Gerade in Tagen wie diesen wirken auch Sätze wie „Bin gestern mit Nixtun nicht fertig geworden“ ganz neu. Ein buchstäblich „kunstvolles“ Vergnügen.

(Rezension erschienen im . Das Wirtschaftsmagazin vom 18. April 2020, S. 67)