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Kurzbeschreibung

„Es war eine Zeit des Umsturzes. Nach den netten Sechzigern, wo alle mit Anzug und Tanzschritten auftraten, kamen wir mit langen Haaren und riesigen Verstärkern. Anfang der Siebziger war plötzlich alles größer, lauter, aufregender. Es war eine wunderbare, kreative Zeit, die Musikindustrie war unheimlich lebendig und London eine Talentschmiede.“
(Mick Box, Gitarrist von Uriah Heep)

„It’s been 50 years ago today…“

Dieses Buch ist eine Zeitreise in das faszinierende Jahr 1971: Die Rockmusik wirkt wie ein aufgeweckter Teenager, der zum ersten Mal zeigt, was wirklich in ihm steckt. Nie wieder war Rock so wagemutig, offen, kompetent und mitreißend wie in diesem Jahr, nie wieder gab es so viel gute Musik auf einmal zu hören.
Martin Schuster analysiert die politische und soziale Situation der Post-Hippie-Ära und Phänomene wie die wachsende Bedeutung von Keyboards und Studiotechnik. Er beleuchtet Trends, Innovationen und stilistische Weichenstellungen, die wichtig für die Rockmusik der gesamten Siebziger Jahre waren und bis heute nachwirken.
Detaillierte Analysen der bedeutendsten Rock-Alben des Jahres 1971 bilden das Herzstück des Buchs. Diese Aufnahmen, u. a. von Janis Joplin, David Bowie, The Doors, Led Zeppelin, Joni Mitchell, T. Rex, Black Sabbath, Yes, The Who oder John Lennon, haben bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Fast 50 Porträts aus den Archiven renommierter Musikfotografen (Wolfgang Gonaus, Herbert Höpfl, Helmut Riedl und Rainer Rygalyk) komplettieren diese Zeitreise.



Rezensionen
Franz Dangl: Buchveröffentlichung: Als „Rock ins Rollen“ kam

Heidenreichsteiner Martin Schuster versucht in seinem neuen Buch „Rock im Jahr 1971“ zu vermitteln, warum damals alles „größer, lauter, aufregender“ war.

Musikfreunden und der heute etwas „reiferen“ Generation werden die späten 1960er Jahre und frühen 1970er stets in Erinnerung bleiben. Was mit Woodstock begann und mit vielen weiteren Höhepunkten am Musiksektor fortgesetzt wurde, prägt auch noch heute teilweise die Szene.
Es war eine Zeit des Umsturzes mit neuen Tönen, wo plötzlich alles lebendiger, lauter und kreativer war und ein Hit nach dem anderen produziert sowie „rauf und runter“ gespielt wurde. Dazu gibt es jetzt ein Buch aus dem Waldviertel.

Unsterbliche Musik. Besonders Musik unsterblicher musikalischer Interpreten wie Janis Joplin, David Bowie, The Doors, Led Zeppelin, Joni Mitchell, T. Rex, Black Sabbath, Yes, The Who oder John Lennon aus dem Jahr 1971 hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt, wird Jahrzehnte später noch gerne gehört. Das nahm der Heidenreich steiner Universalkünstler Martin Schuster, den viele Menschen als Lehrer, Musiker, Schauspieler und Regisseur kennen, zum Anlass, um über diese Zeit, die er als Jugendlicher erleben durfte, ein Buch zu schreiben. Unter dem Titel „Rock im Jahr 1971 – größer, lauter, aufregender“ schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke aus dieser Blütezeit des Rocks und illustriert das Werk mit vielen Fotos und Interviews von bekannten Stars, ohne aber auch auf österreichische Größen wie Karl Ratzer oder Alf Krauliz zu vergessen.

Der aufgeweckte Teenager. „Bedingt durch die Pandemie hatte ich Zeit zur Recherche und konnte so diese Zeit, die auch von politischen Geschehen wie dem Vietnamkrieg und seinen Protesten oder vielen Ereignissen in Europa geprägt wurde, aufarbeiten“, so Schuster. Das Buch sei wie eine Zeitreise in das faszinierende Jahr 1971: „Die Rockmusik wirkt wie ein aufgeweckter Teenager, der zum ersten Mal zeigt, was wirklich in ihm steckt. Nie wieder war Rock so wagemutig, offen, kompetent und mitreißend wie in diesem Jahr, nie wieder gab es so viel gute Musik auf einmal zu hören.“
Der Buchautor analysiert die politische und soziale Situation der Post-Hippie-Ära und Phänomene wie die wachsende Bedeutung von Keyboards und Studiotechnik. Er beleuchtet als Kenner der Musikszene die Trends, Innovationen und stilistische Weichenstellungen, die wichtig für die Rockmusik der gesamten Siebzigerjahre waren und bis heute nachwirken. Schuster, nebenbei auch für eine Musikzeitschrift tätig, verweist mit einem großen „Dankeschön“ auch auf die Mithilfe von Wolfgang Gonaus, Herbert Höpfl, Helmut Riedl und Rainer Rygalyk, die ihn mit Fotomaterial versorgten sowie auf den Grafiker Erich Goldmann, der ihm bei der Verwirklichung seines Projektes hilfreich zur Hand ging.

Erstpräsentation in Gmünd. So interessant wie das Buch ist auch die Präsentation, die Martin Schuster mit der Buchhandlung Stark am 1. Oktober in der Taverna Perikles um 19 Uhr durchführt. Neben kurzen Lesungen werden viele Episoden aus dieser Zeitreise von 50 Jahren erzählt, „DJ“ Melanie Gabler liefert die dazu passende Musik. Weitere Präsentationen sind am 9. Oktober im Waidhofner „Igel“ sowie am 29. Oktober in der Käsemacherwelt geplant.

(Franz Dangl, Rezension in der NÖN Ausgabe Heidenreichstein, online veröffentlicht am 17. September 2021)


https://www.noen.at/gmuend/heidenreichstein-buchveroeffentlichung-als-rock-ins-rollen-kam-heidenreichstein-martin-schuster-bucherscheinung-rockmusik-print-290730426