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Kurzbeschreibung

[Interviews mit Hermann Pramendorfer, Gerhard Bruckmüller Horst Müller, Josef Nobis, Elisabeth Huber, Ernestine Köpf, Ernst Nimmervoll, Erika Lepka, Hans Lepka, Franz Knall, Hans Rathmair, Hans Peter Krempl, Manfred Amerstorfer, Martina Nimmervoll (Eigentext), Josef Bauer, Trude Schlair, Hermann Schlair, Ruth Humer, Klaus Humer, Alois Wimmesberger, Erika Malzer, Josef Malzer, Hermann Neuwirth, Horst Eibl (Eigentext), Walter Arnreiter, Thomas Rosenauer und Fritz Schlager.
Mit Beiträgen von Margot Wimmer, Trude Schlair und Wolfgang Großruck.
Fotogr.: Horst Eibl, Benedikt Nimmervoll.
Red.: Eva Kapsammer.]


Ich find es immer wieder toll,
wenn unser Helmut Nimmervoll
sich die Geschichte(n) einverleibt
und darüber Bücher schreibt;
dann kann auch mal die Nachwelt lesen
wie unser Leben ist gewesen.
(Wolfgang Großruck)

Menschen sind es, die einer Landschaft wie dem Trattnachtal ihren Stempel aufdrücken: Dem Landl. Die Geschichten der Menschen sind es, die eine Gesellschaft zu dem machen, was sie ist und unsere gemeinsame Geschichte prägen. Alle unsere Erzählungen entspringen unserer Zeit, die wir später Geschichte nennen werden. Menschen und G’schichten entlang der ,drawigen Ach‘ formen dieses Buch.
(W. Helmut Nimmervoll im Vorwort)



Rezensionen
Michaela Krenn-Aichinger: Altbürgermeister ging unter die Autoren

Der Grieskirchner Helmut Nimmervoll schrieb Buch über die Trattnach und seine Menschen

Vom Trattnach-Ursprung in Geboltskirchen bis zur Mündung des Flusses in Wallern in den Innbach liegen rund 40 Kilometer. Der Grieskirchner Altbürgermeister Helmut Nimmervoll hat für sein aktuelles Buch „Die Trattnach. Menschen und G’schichten entlang der drawigen Ach“ mit 20 interessanten Gesprächspartnern aus dem Trattnachtal Interviews geführt und deren Geschichten gesammelt und niedergeschrieben. Das reich bebilderte Werk ist nach Corona-bedingter langer Bearbeitungszeit im Verlag Bibliothek der Provinz und der Druckerei nun erschienen. „Was lange währt, wird endlich gut“, meint der 85-Jährige zufrieden. Es sei hochinteressant mit seinen Gesprächspartnern gewesen, bei denen er sich nachträglich noch einmal bedankt.
Die Interviews und meisten Arbeiten für das Buch hat er bereits im Sommer und Herbst 2019 gemacht, als Corona noch kein Thema war. Neben den Lebensgeschichten, auch jener des Autors selbst, finden sich auch Hinweise zur „drawigen Ach“ und zu ihren alten und aktiven Mühlen. Die „drawige Ach“ übrigens wird von ihrem Wortstamm „Dratinaha“ aus dem Mittelhochdeutschen abgeleitet und bedeutet schnelle, eilige, sprich: „drawige Ach“ (Ache, Bach).

Familienprojekt
Unterstützt wurde der Grieskirchner von seiner Tochter Eva Kapsammer, einer ehemaligen Journalistin und Enkelsohn Benedikt Nimmervoll, der die Porträtbilder der Gesprächspartner und Landschaftsfotografien beisteuerte. „Bei der Wahl der Gesprächspartner hat mein Vater eine sehr spontane Auswahl getroffen, er hat alte Bekannte kontaktiert und jene Persönlichkeiten, die ihm besonders interessant erschienen“, sagt Kapsammer. Bereichert wird das Buch auch mit Fotografien, die der Bad Schallerbacher Horst Eibl zur Verfügung gestellt hat.

([krai], Rezension in der Welser Zeitung [OÖN] vom 17. November 2021, S. 26)


https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/altbuergermeister-ging-unter-die-autoren;art67,3490416