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Kurzbeschreibung

[Ausgewählt und hrsg. von Marius Huszar.]

«Man muss nicht an die Sterne glauben,
um diesem einen zu folgen.»


Stifters „Bergkristall“, Roseggers „Als ich Christtagsfreude holen ging“ oder Storms „Unter dem Tannenbaum“ – diese Klassiker der deutschsprachigen Weihnachtsliteratur kennt wohl fast jeder. In den meisten Sammlungen mit Erzählungen und Gedichten über die (einst) stillste Zeit des Jahres scheinen sie auf. Und man versteht das, denn sie berühren immer wieder, ob wir sie nun selber lesen oder sie uns vorgetragen werden; sie bereiten uns Freude, stimmen uns nachdenklich, lassen uns zur Ruhe kommen.
Dieses Buch aber enthält Erzählungen und Gedanken, die nicht selbstverständlich in jeder Sammlung von Weihnachtstexten zu finden sind, wenn auch einige ihrer Verfasser zu den Großen der deutschsprachigen Literatur zählen. Es kommen über dreißig verschiedene AutorInnen zu Wort, aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, so un­ter an­de­rem Peter Altenberg, Ludwig Anzengruber, Achim von Arnim, Hermann Bahr, Wolfgang Borchert, Clemens Brentano, Wilhelm Busch, Annette von Droste-Hülshoff, Marie von Ebner-Eschenbach, Egon Friedell, Johann Wolfgang von Goethe, Monika Helfer, Gottfried Keller, Georg Christoph Lichtenberg, Heinrich Mann, Franz Rieger, Rainer Maria Rilke, Joachim Ringelnatz, Friedrich von Schiller, Franz Stelzhamer, Bertha von Suttner und Ludwig Thoma.



Rezensionen
Oberösterreichische Nachrichten: Weihnachtliches vom Linzer Ex-Kulturtaxler

Dem professionellen Personentransport ist er in die Pension entwichen, die lebenslange Leidenschaft für die Literatur hält den als Linzer Kulturtaxler bekannt gewordenen Marius Huszar noch auf Trab.

Huszar, der früher Fahrgästen von auswärts Berühmtheiten und Kulturschätze seiner unterschätzten Heimatstadt näherbrachte, hat auch dieses Jahr eine Sammlung von weihnachtlichen Geschichten, Gedichten und Gedanken im Verlag Bibliothek der Provinz herausgegeben.
„Weihnachtswünsche – Neujahrspläne“ heißt die Anthologie, in der nicht die schon bekannten Geschichten vertreten sind, sondern etwa überraschend zarte Gedichte von Goethe und Schiller, Prophetisches über den Wald vom Oberösterreicher Franz Kain oder Anrührendes wie die schwierige Annäherung von Peter Rosegger an seinen strengen Vater.
Und nicht zuletzt ist unter den 30 Autoren auch Huszar selbst mit einer nachdenklichen Post-Corona-Geschichte vertreten.

(Rezension in den Oberösterreichischen Nachrichten, online veröffentlicht am 15. Dezember 2022)


https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/weihnachtliches-vom-linzer-ex-kulturtaxler;art66,3759424