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Die Liebe des Jahrhunderts

Roman

Christoph Braendle

ISBN: 978-3-99126-453-8
19×12,5 cm, 372 Seiten, fadengeheftetes Hardcover
26,00 €
Neuerscheinung

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Kurzbeschreibung

[HERBSTNEUERSCHEINUNG |
Sie sehen hier eine Vorschau. Der Titel ist in Vorbereitung und erscheint demnächst.
Nachbesserungen am Website-Eintrag zum Buch vorbehalten.
Wir nehmen Ihre Bestellung bereits gerne entgegen.]



Der Mensch, schreibt Freud, ist nicht Herr im eigenen Hause. Dreißig Jahre lang Journalist und Redakteur …

Als er einmal in den Keller geht, um dort unten eine Kiste mit Old Tawny-Portwein zu suchen, findet er in all dem übrigen Krempel zwei Bananenschachteln voller Notizbücher …

Gräzent hebt sein Glas. Zum Wohl, liebe Julia. Langsam mit dem Wein, Casanova. Ich bin verwitwet, nicht verzweifelt.
Und ich bin fünfundsiebzig und war nie verheiratet.
Ich bin der verzweifeltere Fall.
Stimmt. Deswegen sitze ich ja mit Ihnen hier.
Nächstenliebe?
Feldforschung.


Was bleibt von einem Leben, das aus Aufbrüchen bestand? Gräzent Wiese, pensionierter Reisejournalist, lebt in Wien zwischen Routinen, Erinnerungen und einer wachsenden inneren Leere. Der Alltag ist geprägt von Kochen, Essen, Lesen und dem ständigen Aufschieben von Entscheidungen. Ein neuer Auftrag zwingt ihn dazu, sich nicht nur mit seiner beruflichen Vergangenheit auseinanderzusetzen, sondern auch mit den Leerstellen seines Lebens.
In lose miteinander verbundenen Episoden tauchen Reisen auf, vor allem nach China, aber auch Begegnungen mit Freunden, Weggefährten und früheren Lieben. Erinnerungen erscheinen nicht als verlässliches Archiv, sondern als formbares Material, das sich mit jeder Wiederholung verändert. Genuss und Übermaß, Ironie und Melancholie liegen dabei nah beieinander.
Die Liebe des Jahrhunderts ist ein Roman über das Altern, über das Erinnern und über die Frage, ob Nähe und Neubeginn auch spät noch möglich sind. Mit präziser Beobachtung, trockenem Humor und erzählerischer Ruhe entsteht das Porträt eines Mannes, der lernt, dass Vergangenheit nicht abgeschlossen ist, sondern fortwirkt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



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Der kleine Reporter


Der Meermacher


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