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Veranstaltungen

Ausstellung »Trikolore Bilder« von Florentina Pakosta in der ehem. Eisenberger-Fabrik in Gmünd

Sa 21. Aug 2021 um 16:00 bis So 10. Okt 2021 um 17:00


Ort:

Ehem. Eisenberger-Fabrik
Litschauerstraße 23, 2. Stock
3950 Gmünd


Bild: Florentina Pakosta, aus der Serie: Rot-grün mit braunen Kanten I–V, 2020 (Ausschnitt). Courtesy Museum der Moderne Salzburg, Foto: Rainer Iglar

Kurzbeschreibung

Ausstellung
FLORENTINA PAKOSTA
TRIKOLORE BILDER


Eröffnung: Samstag, 21. August 2020, 16.00 Uhr, Laudatio: Klaus Albrecht Schröder, Musik: Annette Schäfer & Gunther Teuffel
Ausstellungsdauer: 21. August bis 10. Oktober 2021
Öffnungszeiten: samstags, sonn- und feiertags 11.00–17.00 Uhr
im 2. Stock der Eisenberger Fabrik, Litschauerstraße 23, 3950 Gmünd



Anlässlich ihres 88. Geburtstages wird eine Werkschau der Vorstudien und neuesten Bilder der österreichischen Malerin Florentina Pakosta in der ehemaligen Eisenberger Fabrik gezeigt.

Florentina Pakosta: 1933 geboren in Wien, studierte Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste in Prag, an der Akademie für bildende Künste in Wien und an der École des Beaux Arts in Paris. Seit 1971 Mitglied der Wiener Secession, 1984 und 2003 Personalausstellungen in der Albertina Wien, 2011 Retrospektive im Leopold Museum Wien, 2018 Retrospektive in der Albertina Wien und im Sprengel Museum Hannover. Seit 1975 veröffentlicht sie auch eigene Texte.

Die genauestens komponierten Bilder täuschen keinen freien, individuellen Ausdruck im Paradies der Kunst vor. Der Betrachter steht eher vor dessen Gitter und verfängt sich am, wie Pakosta sagt, gefährlichen Gift der Farben, die nicht unbedingt grell oder aggressiv, aber abstoßend und anziehend zugleich sind. Die Bilder entwickeln einen Sog und sperren doch aus. Der Linienverlauf, den der Betrachter auf den ersten Blick zu erfassen meint, entzieht sich ihm, ist – ähnlich optischen Täuschungen – nicht ruhigzustellen.
Pakosta hat einmal von den Schlachthöfen der Dinge gesprochen, die auf Mülldeponien landen, ihnen sind die von Menschen und Tieren hinzuzufügen. Da die Menschen unfähig sind, sich auf wirkliche Beziehungen einzulassen, Gemeinschaften zu bilden, halten die Dinge den Verkehr zwischen den Menschen aufrecht, stabilisieren wie Prothesen ihre schwachen, instabilen Gefühle, die sie ersetzen und dominieren.
Das Werk Pakostas lässt sich als konsequenten Weg der Reduktion, als Vorstoß zum Wesentlichen beschreiben. Ein Teil der Trikolore Bilder stellen Bewegung dar, man denke an Titel wie Phasen einer emotionalen gestischen Bewegung (1996), Diagramm einer emotionalen Bewegung (2002), Emotionale Reaktion (2003) usw., sie sind Aufzeichnungen der Frequenzen dieses ausgerissenen Herzens, „der Höhen und Tiefen der Seele“.
(Axel Ruoff, „Fratzen der Abstraktion – Die Künstlerin Florentina Pakosta“)



Eine Veranstaltung von
ARGE die fabrik für Literatur, Kunst, Musik, Buch- & Druckkunst, Litschauerstraße 23, 3950 Gmünd
& Verlag Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 29, 3970 Weitra



Florentina PAKOSTA
VORSICHT MENSCH
Kurzprosa · Tagebuchaufzeichnungen · Aphorismen
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-742-2



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