Warenkorb
0€ 0

Das Hungerloch [1]: Ein Blick auf Küche und Kultur in Mariensee und St. Peter am Wechsel

Eine schriftliche und akustische Dokumentation in zwei Bänden und auf CD

Erika Sieder

ISBN: 978-3-85252-491-7
24 x 17 cm, 254 S., m. Abb., Kt., Notenbeisp., Hardcover
€ 25,00
Lieferbar

In den Warenkorb

Top 10 im Webshop:

1. Hans-Peter Falkner: 890 gstanzln
2. Niklas Perzi et al.: Nachbarn
3. Thomas Rammerstorfer et al.: Kampf um die Traun
4. Tamara Gillesberger: Hausapotheke für Energiearbeit
5. Franzobel: Adpfent
6. Franz Josef Stangl: Klosterzögling
7. Rosa Kurzmann: Katz aus!
8. Robert Streibel: Krems 1938–1945
9. Fritz Friedl: Wachau · Wein · Welt • Texte
10. Axel Ruoff: Apatit


Kurzbeschreibung

Das Hungerloch ist die Durchreiche = Durchgåb zwischen Küche und Stube. In manchen Höfen ist es heute zugemauert oder wurde als Tür durchgebrochen. Auf vielen Höfen wurde die alte Rauchkuchl überhaupt abgerissen oder vollständig umgebaut. Beim »Sirl« in Neustift ist das Hungerloch auf der Stubenseite noch erhalten, in der Küche ist es vermauert. Eine moderne Variante war bis vor kurzem noch im Gasthaus »Bergland« in St. Peter zu finden.


Der Mensch von heute rühmt sich der nahezu unübersehbaren Vielfalt und Fülle an Lebensmitteln, die ihm aus aller Welt kommend zur Verfügung stehen. Bei dieser Vielfalt vergessen wir oft, daß es auch unseren Groß- und Urgroßeltern möglich war, Abwechslung in ihren Speisezettel zu bringen. Und zwar mit dem, was vor ihrer Nase in nächster Nähe wuchs: Kräuter, Wildbeeren und Wildfrüchte, Wiesen und Waldpflanzen.

(Chrüter-Oski Oskar Marti, Schweizer Haubenkoch und Kochbuchschreiber, Kräuter-Philosoph mit steirischen Wurzeln)