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Kurzbeschreibung

[Hrsg.: Art Larson]


Wer so malen will wie Hans Sisa, Eleonore Hettl und Wilhelm Kollar, braucht neben dem handwerklichen Rüstzeug tief greifende Erfahrungswerte und breites Wissen um Dinge, um Geschichte, um das Menschliche. Nur die Verbindung dieser Sphären verleiht Bildern dieser äußerst schwierig zu beherrschenden real-expressionistischen Malerei auch wirkliche Überzeugungskraft.

Hans Sisa ist in diesem Trio der große, wagnerianisch ausladende, schwergewichtige Inhalte souverän modellierende Dramatiker. Eleonore Hettl verschwistert sichtbare Welt und das Ausdruckshafte harmonisch, ja fast elegant, wenn man diesen Ausdruck wieder in die Kunst einführen darf. Wilhelm Kollar wagt sich am meisten in die reine Malerei vor. Das Landschaftliche und Figurale, durch große Zusammenhänge Gebundene, bleibt aber stets präsent.

Drei Künstler führen jeder für sich eindrucksvoll vor Augen, wie kraftvoll eine überwunden geglaubte Malereiauffassung heute auftreten kann. Wenn sie meisterlich – auch das eine scheinbar versunkene Kategorie – praktiziert wird.

Anton Gugg