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Kurzbeschreibung

[Reihe Belvedere Werkverzeichnisse, Band 2.
Hrsg.: Agnes Husslein-Arco.
Autorin: Cornelia Cabuk.]



Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der Zusammenbruch der Donaumonarchie bewirken eine vollkommene Neuorientierung in der bildenden Kunst.
In den innovativen Bildideen seiner Malerei und Grafik spielt Carry Hauser eine Vorreiterrolle bei der Positionierung der Moderne in Österreich. Ausgebildet an der Wiener Kunstgewerbeschule, entwickelt Hauser sein kreatives Formenpotenzial unmittelbar vor der Entstehung des Wiener Kinetismus im Dialog mit der internationalen Kunst.
Sein Werk bildet eine eigenständige Facette im Kontext der Avantgarde Zentraleuropas und ihrem modernistischen Stilvokabular. Als bildender Künstler und Schriftsteller eine Doppelbegabung, schuf er ein überaus reichhaltiges Œuvre, das die Gedankenwelt seiner Zeit individuell reflektiert.
Das Werkverzeichnis ist das Ergebnis langjähriger Forschungsarbeit der Autorin Cornelia Cabuk und dokumentiert erstmals das Gesamtwerk Carry Hausers in allen wesentlichen Gattungen. Neue Forschungsergebnisse zu Leben und Werk spiegeln seine Bedeutung als Ideengeber und Promoter der Moderne in Österreich wider.



Als zweiter Band der vom Belvedere herausgegebenen Reihe Belvedere Werkverzeichnisse liegt nun das Werkverzeichnis Carry Hauser 1895 – 1985. Leben und Werk vor.
Carry Hausers innovative Bildideen in Malerei und Grafik und die interdisziplinären Ansätze, Musik und Tanz als Inspirationsquelle in seine Kunst miteinfließen zu lassen, räumen ihm eine Vorreiterrolle unter den österreichischen Modernen ein. Die Wertschätzung des österreichischen Malers und Schriftstellers beruht auf der unverwechsel­baren Eigenart und Originalität seiner künstlerischen Ausdrucksweise. Anhand der systematischen Dokumentation seines Lebens und Werks kann Hausers grundlegende Bedeutung für die Durchsetzung der Moderne in Österreich nun neu bewertet werden. Die hierzulande häufig unterschätzte Kunst der Zwischenkriegszeit spielte in der Avantgarde der 1920er Jahre, dem „Laboratorium der Moderne“, sehr wohl eine Rolle.
Ausgebildet an der Wiener Kunstgewerbeschule, entwickelte Carry Hauser sein kreatives Formenpotenzial unmittelbar vor der Entstehung des Wiener Kinetismus im Dialog mit der internationalen Kunst. Sein Werk bildet eine eigenständige Facette im Kontext der zentraleuropäischen Avantgarde und ihres modernistischen Stilvokabulars. Als bildender Künstler und Schriftsteller eine Doppelbegabung, schuf Hauser ein überaus reichhaltiges Œuvre, das die Gedankenwelt seiner Zeit individuell reflektiert. Carry Hausers Schaffensperiode, die im Werkverzeichnis erstmals mit über tausend – zu einem großen Teil erstmals publizierten und teilweise neu entdeckten – Werken dargestellt wird, erstreckt sich fast über das gesamte zwanzigste Jahrhundert und er hat in der von Krisen geprägten Zeit der Weltkriege einen unverwechsel­baren und wertvollen Beitrag zur österreichischen Kunst geleistet. […]
Das Werkverzeichnis Carry Hauser erscheint als Ergebnis der jahrelangen Forschungsarbeit der Kunsthistorikerin Cornelia Cabuk, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Werkverzeichnisse am Research Center des Belvedere beschäftigt ist. […]
(Agnes Husslein-Arco im Vorwort)