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Christian Bazant-Hegemark – Trauma

Monografie · [Werkmonografie mit Gedichtfragmenten und Ausstellungsansichten]

Christian Bazant-Hegemark, Museum Angerlehner , Günther Oberhollenzer

ISBN: 978-3-99126-020-2
27 x 21 cm, 176 Seiten, zahlr. vierfärbige Abb., Hardcover, Halbleinen; Text dt. u. engl.
€ 30,00
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Kurzbeschreibung

[artedition | Verlag Bibliothek der Provinz]
[Dieses Buch erscheint anlässlich der Ausstellung „Christian Bazant-Hegemark: Trauma“ im Museum Angerlehner, vom 9. Mai bis 29. August 2021, kuratiert von Günther Oberhollenzer. | This book is published on the occasion of the exhibition “Christian Bazant-Hegemark: Trauma” at Museum Angerlehner, from May 9th until August 29th 2021, curated by Günther Oberhollenzer.]
[Texte von | Texts by Andrea Kopranovic, Günther Oberhollenzer, Jaqueline Scheiber.
Textfragmente von | Textfragments by Christian Bazant-Hegemark.
Portraitfoto von | Portrait photo by Milena Nowak.
Ausstellungsansichten von | Exhibition views by Simon Veres.]



„Christian Bazant-Hegemark leistet Vorarbeit zu einer individuellen Reflexion über Trauma, das er nicht im Traum, der Welt des Unbewusstseins, versteckt wissen will, sondern aktiv ins Bewusstsein holt.“ (Andrea Kopranovic)

Anlässlich seiner ersten institutionellen Einzelausstellung (Museum Angerlehner, 2021) bietet „Christian Bazant-Hegemark: Trauma“ einen vielfältigen Einblick in das Schaffen der letzten 15 Jahre. Großformatige Malereien und detaillierte Zeichnungen werden visuell und mit Gedichtfragmenten des Künstlers assoziativ verbunden. Ein roter Faden führt durch viele Jahre des künstlerischen Prozesses: welche Bildersprachen können genutzt werden, um Menschen in Traumaaufarbeitung darzustellen? Wie bildet man Trauma ab?
In oft rätselhaften Settings werden Assoziationen des Unterbewusstseins genauso gezeigt wie herkömmliche Alltagsmomente: „Zwischen den Wirkungsräumen der mitunter stillen Bildmomente öffnet sich eine Variable, die das Verständnis von Alltäglichkeit und Trauma vereint. Die unmittelbare Begegnung mit Arbeiten, die auf den ersten Blick keinerlei Sensationslust stillen und sich in vielen Fällen auch nicht der üblichen Bildsprache des Schmerzes bedienen, weitet die Vorstellung aus, die wir mit dem Bruch assoziieren. Die Werke bilden trotz ihrer räumlichen Wucht oftmals Momente fernab von Tragik ab. Es ist, als hätte man die Stille zwischen den Zeilen unter eine Lupe gehalten.“ (Jaqueline Scheiber)