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Kurzbeschreibung

Persönliche Erfahrungen mit Geburt und Tod sind im vorliegenden Buch verwoben mit dem zyklischen Werden und Vergehen in der Natur, mit Traditionen in anderen Kulturen und Entsprechungen in der antiken Mythologie.
Eine Ergänzung bieten reichhaltige Materialien und Fakten, welche Fragen im Umgang mit Lebensanfang und Lebensende aufwerfen. Aktuelle Themen wie künstliche Befruchtung, Eingriffe in die Keimbahn, Leihmutterschaft und hohe Kaiserschnittraten, aber auch Übertherapie am Lebensende stellen uns vor die Frage: Wie schaffen wir den Spagat zwischen rasantem Fortschritt in Medizin und Genetik und unseren inneren Bedürfnissen?





[ERSTER SCHREI – LETZTER SEUFZER | Buch, Gespräch, Musik. Aufzeichnung des Abends vom 17. Februar 2021 im Aktionsradius Wien () mit Andrea Nießner und Mischa G. Hendel zum Thema Geburt und Tod. Musikalisch umrahmt von Adama Dicko & Band.]




[Radio Freequenns-Sendung vom 11. März 2021 () zu „Erster Schrei – letzter Seufzer – Mythen und Fakten zu Geburt und Tod“]


Rezensionen
ORF Radio Salzburg: Buch über Geburt und Tod

Geburt und Tod – das ist für die Salzburger Autorin Andrea Nießner kein Widerspruch. Sie setzt sich mit beidem sehr intensiv auseinander. […]

Wenn Andrea Nießner über Geburt und Tod schreibt, dann schwingen sehr viele persönliche Erfahrungen mit: Die Geburt der eigenen Kinder, nach Schwangerschaften, die zur damaligen Zeit noch nicht geprägt waren durch aufwändige Routineuntersuchungen. Der Tod des eigenen Vaters, den Andrea Nießner gemeinsam mit ihren Geschwistern begleitete und dann spontan auch beschloss: ‚niemand anderer soll unseren Vater waschen und anziehen‘. So wird das Gewand wieder vom Bestatter zurückgeholt. Die ganze Familie ist eingebunden, auch die ganz Kleinen sind dabei, die Enkelkinder des Verstorbenen. Aktive Trauerarbeit. Und weil alle etwas tun können, tut es auch allen gut, sagt Andrea Nießner.

Viele Verbindungen zwischen Ende und Anfang
„Erster Schrei – Letzter Seufzer“ – so heißt Andrea Nießners Buch. In ihrem ursprünglichen Beruf als Physiotherapeutin hat sie viele Menschen behandelt, die dem Ende ihres Lebens schon sehr nahe waren. Und sie sieht viele Verbindungen, so viele Parallelen zwischen Ende und Anfang.

Andrea Nießner ist weit gereist – auch diese Erfahrungen hat sie in ihrem Buch verarbeitet, die Traditionen in anderen Kulturen, die einander so stark ähneln, dazu die Entsprechungen in der antiken Mythologie. Einen möglichst natürlichen Zugang zu Geburt und Tod sollte man sich bewahren, auch in einer Zeit, die sehr stark auf die moderne Gerätemedizin vertraut. Das zyklische Werden und Vergehen in der Natur lässt sich nicht aufhalten.

(Ankündigung zur ORF Radio Salzburg-Sendung „Kultursonntag spezial“ vom 29. November 2020)


https://salzburg.orf.at/radio/stories/3078028/


Hörproben

Andrea Nießner: „Happy-Dying-Kurse in Südkorea“